Mal vorgestellt - Anja Bartelt

Leiterin Marketing und Kommunikation

 

 

Seit März 2015 arbeitet Anja Bartelt, studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaftlerin M.A.bei der Networkers AG in Hagen. Zunächst als Marketing Manager tätig, wechselte sie im Dezember 2017 in

den Führungskreis und leitet seitdem die Abteilung Marketing und Kommunikation.

 

In dieser zentralen Rolle kommen in Zeiten der Digitalisierung stets neue Aufgabenbereiche hinzu. Welche das sind und welche Herausforderungen

das für die Unternehmenskommunikation bedeuten, erklärt uns Anja Bartelt heute in einem persönlichen Interview.

 Anja Bartelt M.A., Leiterin Marketing und Kommunikation

Was sind Ihre thematischen Aufgaben bei Networkers?

Grob gesagt haben mein Team und ich zwei fundamentale Aufgaben: zum einen die zielgruppenspezifische Kommunikation rund um unsere IT-Lösungsangebote und unsere Dienstleistungen, also Produktkommunikation, und zum anderen rund um das Unternehmen, die Markenkommunikation. Beide Aufgaben lassen sich nur schwer voneinander abgrenzen und sind sehr vielschichtig – ihre Komplexität nimmt sogar stetig zu.


Wie sieht dabei Ihr Arbeitsalltag aus?

Grundlage für die Konzeption und Ausgestaltung sämtlicher Kampagnen ist unsere Vertriebsstrategie - unsere Vision und Mission zur industrialisierten IT. Diese Unternehmensstrategie bestimmt jedes unserer Vertriebsangebote, jedes Event, jeden Flyer und jeden Blogbeitrag - alle hier bei Networkers kennen diese Strategie, sind von ihr überzeugt und leben sie.  

In der weiteren Ausarbeitung einer Kampagne lege ich in Meetings und vielen persönlichen Gesprächen mit Vertrieb, Technik und Business Development die individuell geeigneten Marketingmaßnahmen und -kanäle fest, die übrigens zunehmend von Onlinekanälen geprägt werden. Erst danach können die eigentlichen ToDos tatsächlich organisatorisch von meinem Team und mir angegangen werden.

In deren Verlauf müssen Informationsfluss und Workflows mit weiteren Stakeholdern wie der Grafik, Druckereien, Fotografen, Locations und dergleichen mehr koordiniert werden. Events, wie Messeauftritte, IT-Foren oder unsere erfolgreiche Hausmesse neXt.workers, müssen budgetiert, geplant und umgesetzt werden. Das erfordert die Unterstützung und die Kommunikation mit allen Abteilungen und Teams.

Zudem achten mein Team und ich auf die Professionalisierung der Markenkommunikation und verantworten die Einhaltung des Corporate Designs bei Text, Gestaltung und Design. Der Markenkern muss stets wieder erkennbar und visuell einheitlich dargestellt werden. 


Sie leiten aber nicht nur die Marketingabteilung bei Networkers sondern verantworten auch die Unternehmenskommuni-kation.

Stimmt. Sowohl die interne als auch die externe Unternehmenskommunikation zählen zu meinem Verantwortungsbereich. Und dieser Bereich nimmt mittlerweile mehr Zeit in Anspruch als das eigentliche Marketing. Die Networkers AG mit ihrer Unternehmenskultur, ihren Unternehmenswerten und ihren vielfältigen IT-Lösungen nach außen darzustellen, ist ein wesentlicher Teil meiner täglichen Arbeit.

Mit der Digitalisierung und der zunehmenden Rolle der Online-Medien ist eine ganze Reihe neuer Aufgaben auf mich zugekommen. Jeder Beitrag, jede von uns verfasste Pressemitteilung, jede Einladung zu Events etc. wird nicht nur gedruckt oder per Email versendet, sondern zusätzlich für unserer Social Media - Kanäle aufbereitet und online kommuniziert. Auf jedem unserer genutzten Portale, ob Xing, Twitter oder LinkedIn, herrscht ein anderes Wording, ein anderer inhaltlicher und textueller Anspruch. Dabei stets unsere Vision vom Weg zur industrialisierten IT im Blick zu behalten, unsere IT-Lösungen in technischem Wording darzustellen ohne dabei in reines „IT-Fachchinesisch“ abzudriften ist die spannende Herausforderung an jedem Tag. Das erfordert intern viel Abstimmung und führt auch oft zu  leidenschaftlichen Diskussionen und Gesprächen. Der Austausch zwischen Vorstand, Technik, Vertrieb, Business Development und Marketing, mit jeweils oft völlig unterschiedlichen Blickwinkeln auf ein Thema, ist eine absolut spannende Aufgabe – und eine Bereicherung für meine eigene berufliche und persönliche Weiterentwicklung.  


Welche Aufgaben ergeben sich in der internen Kommunikation?

Mein Verantwortungsbereich der internen Kommunikation liegt mir persönlich sehr am Herzen. Meiner Meinung nach, steht und fällt ein Unternehmen mit guter und koordinierter Mitarbeiterkommunikation. Das darf zwischen all der sicherlich für das Unternehmen notwendigen externen Kommunikationsarbeit nie untergehen oder in den Hintergrund geraten.

Bis vor etwa fünfzehn Jahren waren vor allem Rund- und Informationsschreiben, Mitarbeiterzeitschriften, das Schwarze Brett und natürlich Mitarbeiterversamm-lungen beliebte Instrumente für die interne Kommunikation. Durch die rasante Digitalisierung im vergangenen Jahrzehnt hat sich auch in der Mitarbeiter-kommunikation viel verändert. Interne Kommunikation lebt heutzutage von einem aktiven Austausch zwischen Mitarbeitern und dem Führungsteam, der für das Fortbestehen und den Erfolg von Unternehmen unabdingbar ist. Alle Mitarbeiter von bewährten Wegen zu überzeugen und sie gleichzeitig auf neue Unternehmens-wege mitzunehmen ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass sich jeder hier bei uns wohlfühlt und in das Team „Networkers“ integriert ist.

Früher hang man einfach einen Zettel an ein Brett und war der Meinung, das hat ja jeder gelesen. Jeder ist nun informiert und alles ist prima. Das ist aber heute, in Zeiten von Digitalisierung nicht mehr der Fall. Der Anspruch an Kommunikation hat sich bei jedem von uns geändert. War man früher einfach „angestellt“ und hatte seine definierte, zugewiesene Aufgabe, sieht sich jeder Mitarbeiter heute zurecht als Teil des Ganzen. Mitdenken und Gestalten ausdrücklich erwünscht! Teil von Networkers zu sein, heißt aber eben auch, stets gut über Neues informiert werden zu wollen. Sei es über einfache Dinge wie Mitarbeiterevents oder Weihnachtsfeiern bis hin zu komplexeren Themen wie Portfolioabstimmung oder Unternehmensstrategie. Das kann man mit einer Email allein nicht erreichen. Das erfordert einen kontinuierlichen Austausch zwischen Vorstand und Führungskreis, zwischen Führungskreis und Mitarbeiter als auch von den Mitarbeitern untereinander. Das auf eine Bahn zu lenken und einen gemeinsamen Wissensstand bei uns zu schaffen ist, neben der Verantwortung und Aufgabe jeder einzelnen Führungskraft bei uns, eben auch zentrale Aufgabe der Abteilung Kommunikation.