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Server - Konsolidierung bestehender Server in virtuellen Maschinen

Anforderung

Auch in mittelständischen Unternehmen sind Serverlandschaften, die sich aus einem Dutzend und mehr physikalischer Maschinen wie Active-Directory-Controller, Exchange-Server, File-Server, Print Server, Datenbank-Server usw. zusammensetzen, keine Seltenheit. Meist werden diese Server aus Gründen der Stabilität dediziert betrieben und stellen daher nur einzelne Anwendungen oder Dienste bereit. Große Teile der Kapazitäten liegen demzufolge brach. Zusätzlich schlagen Betreuung und Lizenzkosten für die nur teilweise genutzten Server in erheblichem Umfang zu Buche.

Lösungsansatz

Durch Virtualisierung lassen sich mehrere Server auf einer physikalischen Hardware-Plattform zusammenfassen und betreiben. Die Steuerung und Zuteilung der Ressourcen übernimmt dabei eine Virtualisierungssoftware. Sie abstrahiert den Server (die Hardware) und stellt ihn verschiedenen Betriebssystemen samt der darauf laufenden Anwendungen zur Verfügung. Bis zu 20 virtuelle Systeme können so parallel und vollkommen unabhängig voneinander auf einer einzigen Hardware-Komponente ablaufen.

Zwar arbeiten auch diese virtuellen Server dediziert, doch sind die Ressourcen im gemeinsam genutzten physikalischen System nun optimal ausgeschöpft. Ein Teil der physikalischen Serversysteme wird damit überflüssig, was wiederum den Verwaltungsaufwand verringert.

Die Experten von Networkers setzen im Bereich Server-Virtualisierung vornehmlich auf folgende Herstellerlösungen: VMware „VMware Infrastructure“, Microsoft „Virtual Server“ oder „Virtuozzo“ von Parallels.

Kundennutzen

Die zentralisierte Bereitstellung virtueller Server hilft, die Zahl der Maschinen und damit Kosten zu reduzieren. Und selbst bei einem beschädigten virtuellen Server kann der Betrieb der unversehrten Systeme weitergeführt werden.
Eine Server-Konsolidierung kann sich auch für Ihr Unternehmen auszahlen:
  • geringer Aufwand für Konfiguration und Administration
  • optimale Nutzung der Ressourcen (Prozessor, Hauptspeicher)
  • zentrales Backup und Recovery
  • Hochverfügbarkeit beim Einsatz redundanter Virtualisierungsspeicher
  • voneinander unabhängige Betriebssysteme auf einem physikalischen Server
  • Emulation von Standardtreibern für die Virtualisierung
  • Netzwerkintegration
  • kostengünstiger Betrieb von Servern
  • einfache Daten- und Systemsicherung